Sonntag, 2. August 2009:

Eine gut besuchte Veranstaltung, die im nächsten Jahr im August wiederholt wird. Im Bild unten eine Besuchergruppe mit Dr. Christina Jacob, die über den römischen Gutshof berichtet.

Der Erlös der Veranstaltung geht an die Einrichtung JuLe (Jugendhilfe im Lebensumfeld) in Lauffen/Neckar. Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.: Gudrun Link, Severin Depre und Kiwanis-Präsidentin Maria Eichmüller


Projekt der Jugendhilfe im Lebenfeld Lauffen

 

Lauffen a.N.: Die JuLe (Jugendhilfe im Lebensfeld) ist ein ambulantes Angebot des Landkreises Heilbronn unter Trägerschaft des AWO Kreisverbandes Heilbronn und bietet Kindern, Jugendlichen und deren Familien Unterstützung bei der Lösung sozialer und familiärer Probleme. Neben Gruppenangeboten zur Förderung sozialer Kompetenzen sowie zur Steigerung der schulischen Lern- und Leistungsfähigkeit umfasst dies die Beratung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei persönlichen und sozialen Problemen sowie eine intensive Zusammenarbeit mit deren Eltern. Darüber hinaus initiiert die JuLe Aktionen und Projekte im Gemeinwesen mit präventivem Charakter. Dazu gehören unter anderem die gewalt- und suchtpräventiven Seminare „Starke Jungs“ und „Starke Mädchen“.

Nachdem die öffentliche Förderung im kommenden Jahr voraussichtlich rückläufig sein wird, war es für die Leiterin der JuLe, Severin Depre, umso erfreulicher, dass der KIWANIS-Frauenclub Heilbronn-Heilbrunna im November einen Scheck über 1.500 € an die JuLe Lauffen überreichen konnte. Es sind die Einnahmen aus einer Benefizveranstaltung am römischen Gutshof in Lauffen im August 2009 mit archäologischen Führungen mit Dr. Christina Jacob, Vorführungen der Limes Cicerones, Weinbergführungen mit Gudrun Link und einem kulinarischen Angebot mit römischen Speisen und Weinen der WG Lauffen. Bewirtschaftungserlös und Spenden ergaben diese Summe.

Dank dieser Spende ist das geplante Projekt „Starke Jungs“ und „Starke Mädchen“ für das kommende Jahr gesichert.

Der KIWANIS-Club Heilbronn-Helibrunna unterstützt die JuLe Lauffen in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal. Bei einem Besuch in den Räumen der JuLe anlässlich der Scheckübergabe an Severin Depre konnten sich KIWANIS-Präsidentin Maria Eichmüller und Gudrun Link vor Ort über die Arbeit der JuLe sowie die Verwendung der letzten Spende in Form einer großen Weichbodenmatte im „Toberaum“ der JuLe informieren.

 

Charterfeier am 18.10.08

Eine rundum gelungene Veranstaltung war unsere Charterfeier in der Bädergalerie von Pfeiffer und May. Mit unkonventionellen Einlagen der von Dr. Gabriele Czerny betreuten Studenten und Studentinnen (Theraterpädagogik Hochschule Ludwigsburg) wurde die Bädergalerie zum experimentellen Theaterraum.

Wir bedanken uns bei allen Gastrednern, bei den zahlreichen Besuchern und den Vertretern der befreundeten Kiwanisclubs, bei Herrn Rauer für das gelungene Fingerfood-Buffet und bei der Firma Pfeiffer und May für die großzügige Überlassung ihrer Räumlichkeiten. Ganz besonderer Dank geht an die Studentinnen und Studenten für ihre hervorragenden Darbietungen.


Die Mitglieder von Kiwanis-Helibrunna von links nach rechts: Angelika Stritter, Dr. Petra Busch, Dorothee Vögele, Bettina Suditsch, Britgitte Rath-Beck, Barbara Häffner, Andrea Golowin, Dr. Jenny Hohlweck, Rosemarie Gutmann, Dr. Christina Jacob, Jutta Kicherer, Gudrun Link, Petra Klöters-Zunker, Annerose Wolf, Bärbel Schwab, Dr. Gabriele Czerny (auf dem Bild fehlen: Regina Graf, Svetlana Bujosevic, Maria Eichmüller)


Badenixen in Alltagsillusionen (Studentinnen der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg)


Scheckübergabe für Lichtblick (TAK)


Eine Geschichte mit Bäumen, Wind, Wasser, Sand und wilden Tieren ......


Am 27. Juli 2008 auf dem römischen Gutshof zwischen Lauffen und Ilsfeld

Besucherinnen und Besucher auf dem römischen Gutshof beim Vortrag von Dr. Christina Jacob (Bildmitte im schwarzen T-Shirt)

Rezepte Moretum und Cucurbitas frictas tritas

Liebe Gutshof-Besucherinnen und Besucher,

sie waren an den Rezepten der beiden Brotaufstriche interessiert, welche wir ihnen gerne zur Verfügung stellen:

Cucurbitas frictas tritas
(Püree von Zucchetti)

Pfeffer, Liebströckel, Kümmel, Origanum, Zwiebel, Wein, liquamen (Fischsoße – asiatisch) und Öl vermischen.
Mit amulum (Stärkemittel) in der Pfanne zum Zucchettipüree geben.

Moretum

500 g Schafskäse (mild), 200 g Frischkäse
1 EL Korinanderkörner
1 Handvoll Sellerieblätter
wenige Blättchen von der Raute
1 TL getrocknete Edelraude (Apotheke)
1 große Knoblauchzehe
1 Schuss Olivenöl
1 Schuss Weinessig


Rückschau:

Am 27. Juli 2008 finden Sie uns auf der Ausgrabungsstätte "Römischer Gutshof" zwischen Lauffen/Neckar und Ilsfeld.

(siehe Plakat unter "Termine")





Tagbar Pfeffer am 26. Januar 2008

26. Januar 2008:

Unter dem Motto "Frivolites" luden wir zur Tagbar Pfeffer ein. Sechs Winzerinnen stellten ihre Weine vor und Thomas Pfeffer mit seinem Team zelebrierte kulinarische Verführungen, passend zu den vorgestellten Weinen. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die den vielen Besuchern hoffentlich noch lange in guter Erinnerung bleibt.

Der Erlös der Veranstaltung ging an den Verein für trauernde Kinder "TAK".


5. Mai 2007:

Das englische Paradies

Ein Diavortrag von Cordula Hamann über englische Gärten

musikalisch begleitet von Mechthild Hettich

Ein Garten für sich allein

Von Frauen und ihren ganz besonderen Gartenanlagen erzählt in Worten und vielen Fotos das neue Buch "Das englische Paradies" der bremischen Gartengestalterin Cordula Hamann. Nebenbei macht sie damit Lust auf Frühling

Bremen Blaue Bländer flattern zwar noch nicht durch die Gärten, aber Krokuss, Schneeglöcken und die ersten Narzissen machen Hoffnung, dass sich der Frühling bald blicken lässt. Die Bremer Gartengestalterin und Autorin Cordula Hamann hätte keine bessere Zeit für die Auslieferung ihres neuen Buches "Das englische Paradies" finden können. Es befasst sich auf 295 Seiten, rund 100 davon sind farbenprächtige, großformatige Blüten-, Gärten- und Parkfotos, mit englischen "Frauen und ihren berühmten Gärten". So lautet der Untertitel dieses zwei Pfund schweren Werkes, das GartenfreundInnen in Vorfreude auf den nahen Frühling versetzen wird - oder auf die nächste Urlaubsreise in eines jener britischen Gartenparadiese wie East Lambrook Manor Gardens, die Gärten The Coach House und Hestercombe oder Vita Sackville-Wests legendärem Sissinghurst Castle Garden. Anlagen, die Cordula Hamann in der Vergangenheit immer wieder selbst besucht hat - oft auch als Veranstalterin von Gartenreisen. Weswegen der Bildband Angaben wie Öffnungszeiten und Kontaktadressen praktischerweise im Anhang liefert - wie auch ein Verzeichnis der herausragenden Pflanzen, die im Zusammenhang mit den jeweiligen Gärten genannt werden. So wie man es im Buch einer Gartengestalterin erwarten darf.

Aber Cordula Hamann - von ihr und Ehemann Uwe Mädger stammen auch die Fotografien - hat etwas Besonderes im Sinn gehabt: Nicht nur die Besonderheiten der jeweiligen Gärten in ihrer Architektur, Anlage, Bepflanzung oder Charakter wollte sie einfangen, sondern auch die Eigenheiten und den Antrieb ihrer GründerInnen oder BewahrerInnen - von Frauen zumeist, die Pflanzen und Pflanzenkompositionen zum Mittelpunkt ihres Lebens gemacht haben und andere daran teilhaben lassen. Bisweilen buchstäblich bis zum letzten Atemzug: "Würden Sie mich kurz vorher warnen", überliefert Hamann beispielsweise die Antwort von Margaret Metianu, Begründerin des Geheimtipps Church Hill Cottage Garden, als der eine ältere Besucherin gerade anvertraut hatte, dass sie in Metianus friedlichem Garten gerne sterben würde.

Cordula Hamann selbst hat in dieser Anlage in der Grafschaft Kent drei Monate gearbeitet - wie sie überhaupt zu mehreren der Gartenfrauen im Buch besondere, manchmal sehr praktische Kontakte von Gartenfrau zu Gartenfrau zu verbinden scheinen. Doch gibt sie die Geheimnisse ihrer Gesprächspartnerinnen nicht wirklich preis. Diskret und behutsam geht sie mit den Lebensgeschichten der Gärtnerinnen und oft auch Unternehmerinnen um und verbietet sich tiefer gehende Analysen. Eine Vorsicht, die sich im eher nüchternen Berichtsstil niederschlägt, durchsetzt mit Gesprächsfetzen und Einsichten der Frauen, die manchmal mehr Neugierde wecken als sie befriedigen können.

LeserInnen, die süffige oder allzu sinnliche Einblicke in die Leidenschaften der englischen Gartenfrauen erwartet haben, werden also enttäuscht. Und doch bietet das Buch mit seinem Themenmix über Pflanzenarrangements, Gartenanlagen und Lebensgeschichten Gelegenheit zum Entdecken - von willensstarken Frauen, die viel Arbeit und Ehrgeiz in ihre Gärten stecken. Klar umrissene Kapitel, die den verschiedenen Anlagen gewidmet sind, und deren Aufbau wie auch ihre Unterschiede detailliert beschreiben, machen das Blättern und Schmökern in dem dicken Buch leicht. Die treffend ausgewählten und informativ beschrifteten Fotografien helfen, Farben und Linien wieder zu erkennen oder - wie oft in blühenden Gärten - einfach nur zu staunen. Eva Rhode

Cordula Hamann: ,,Das englische Paradies", Aufbau-Verlag, 24,90 Euro. Am 23. März um 20 Uhr stellt die Autorin den Bildband in einem Diavortrag im Himmelssaal, Haus Atlantis, in der Bremer Böttcherstraße vor. Mechthild Hettich begleitet den Abend mit Akkordeon und ,,Songs for Eight Ladies and Their Gardens".